Über uns

Wir begleiten Menschen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Mit Erfahrung, Wertschätzung und einem ganzheitlichen Therapieansatz schaffen wir einen Ort, an dem Veränderung möglich wird.

Vom Bauernhof zur Fachklinik – und seit über 50 Jahren geht es bei uns um den Menschen.

1972 begann die Geschichte der siebenzwerge auf einem Bauernhof in Salem am Bodensee. Damals noch unter dem Namen „Heilstätte Sieben Zwerge“. Aus diesen Anfängen ist über die Jahre eine moderne Fachklinik für medizinische Rehabilitation entstanden – heute mit 54 Therapieplätzen, 16 Adaptionsplätzen und rund 25 Plätzen in der Nachsorge.

Ein Name, der geblieben ist
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Aus der Zeit als „Heilstätte Sieben Zwerge“ stammt auch ein Name, der bis heute dazugehört: die „Heile“. So wurde die Einrichtung von den Bewohnern genannt – und viele ehemalige Bewohner nennen sie auch Jahre später noch so. Der offizielle Name hat sich verändert, die „Heile“ ist geblieben und gehört heute ein Stück weit zu unserer Geschichte.

Vieles hat sich seit 1972 verändert und weiterentwickelt. Geblieben ist unser Blick auf den Menschen als Ganzes. Als gemeinnütziger und konfessionsunabhängiger Träger verbinden wir Therapie mit Arbeit, Gemeinschaft, Bewegung, Kreativität und einem strukturierten Alltag.

Unser kulturtherapeutischer Ansatz ist von der Anthroposophie Rudolf Steiners inspiriert. Im Mittelpunkt stehen dabei der einzelne Mensch, seine Geschichte, seine Stärken und die Frage: Was braucht es, damit ein selbstbestimmtes und suchtfreies Leben wieder möglich wird?

So siehts hier aus

Ein erster Eindruck von der Einrichtung. Bildergalerien von den siebenzwergen.

Rotes Haus mit gewelltem Schindeldach, blühendem Fliederbusch links, grüner Wiese mit Wildblumen im Vordergrund und blau umrahmtem Eingang mit Holz-Glas-Tür.
Ein langgestrecktes Gebäude mit einem großen, schrägen Dach aus dunklen Dachziegeln, orangefarbenen Wänden und gelbem Vordach, umgeben von grünen Büschen und Bäumen; im Vordergrund ein Kiesweg mit hölzernem Geländer.
Weg mit Kieselsteinrand führt durch grünen Garten mit Büschen, kleinen Bäumen und Lampe, vorbei an roten Holzhäusern mit schwarzen Dächern und gelben Balkonen unter blauem Himmel.
Haus mit weißer Fassade und rotem Ziegeldach hinter einem großen, grünen Garten mit hohem Gras, mehreren Bäumen, einem weißen Gartenstuhl und einem kleinen Tisch.
Verwitterte Holzhütte mit offenem Eingang und Fenstern mit Klappläden, umgeben von grünen Büschen und Bäumen, mit einem alten Wagenrad an der Vorderseite und einem Baustellenschild rechts.
Skulptur eines Vogels mit geneigtem Kopf über einem Teich mit klarem Wasser, in dem orangefarbene Fische schwimmen; Steine und Pflanzen sind am Rand sichtbar.
Eine schwarz-weiß gestreifte Katze schläft auf einem zusammgefalteten orangefarbenen Polster, das auf einer hölzernen Bank vor einem Fenster liegt, unter der die Schuhe stehen.
Ein Fensterbrett mit zwei Blumentöpfen, einem kleinen Tontopf und zwei Kinderzeichnungen von Blumen, darunter ein Holzregal mit verschiedenen Farbmustern in kleinen Kästchen.
Person näht grau melierten Stoff an einer weißen Nähmaschine auf einem Holztisch, mit Händen, die den Stoff führen und das Nähwerkzeug einstellen.
Person in roter Arbeitskleidung und schwarzer Jacke wechselt oder repariert einen Fahrradreifen und hält dabei einen Fahrradreifen und eine Felge in den Händen.
Gelber Werkstattschrank mit offenstehenden Türen, an denen verschiedene Schraubendreher, Zangen, Schraubenschlüssel und andere Werkzeuge übersichtlich hängen, daneben mehrere geschlossene gelbe Schränke in einem Keller- oder Werkraum.
Verschiedene Gartengeräte, darunter Rechen, Schaufeln und Forken, mit schmutzigen Griffen an einer holzverkleideten Wand aufgehängt.
Mehrere Ziegen in einem umzäunten Stallbereich, einige fressen Heu aus Futterständern, andere stehen auf einem grasigen Feld im Hintergrund.
Ein gelber Bienenstock auf einer rot gestrichenen Holzbank unter einem Dach aus Stroh, umgeben von wildem Gras und gelben Blumen, mit einer grünen Waldkulisse.
Ein Flügelklavier mit schwarzer Abdeckung steht in einem hellen Raum vor einem großen Fenster mit gelben Vorhängen.
Ein Mann in orangefarbenem T-Shirt und Jeans steht auf einem Holzboden vor mehreren Sitzenden und demonstriert eine Übung mit ausgestreckten Armen.

Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Sucht

Bei uns bist du mehr als deine Sucht und deine Geschichte. Wir schauen gemeinsam darauf, wo du gerade stehst, was du mitbringst und wo du hinmöchtest.

Dabei findet Therapie nicht nur im Gespräch statt. Arbeit, Bewegung, Kreativität, Gemeinschaft und ein strukturierter Alltag gehören genauso dazu. Du kannst neue Erfahrungen machen, deine Stärken wiederentdecken und Schritt für Schritt lernen, dein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, sucht-frei zu leben – sondern darum, wieder ein Leben zu führen, das sich nach deinem anfühlt.

Luftaufnahme eines weitläufigen Gebäudekomplexes in ländlicher Umgebung mit grünen Wiesen, mehreren gebogenen Gebäuden mit blauen und roten Fassaden, Parkplätzen und Bäumen in herbstlichen Farben.

Was uns besonders macht

Seit über 50 Jahren begleiten wir Menschen auf ihrem Weg in ein suchtfreies Leben. Dabei verbinden wir Therapie mit Arbeit, Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft – und mit einem Ort, an dem du Abstand gewinnen und Neues ausprobieren kannst.

Weite grüne Felder und Hügel mit Bäumen und verstreuten Häusern unter blauem Himmel.

Ein Ort, der gut tut

Raus aus dem gewohnten Umfeld, rein in eine Umgebung mit viel Natur, Ruhe und Platz zum Durchatmen.

Zwei Köche in einer professionellen Küche, einer rührt in einem großen Topf, der andere bereitet Zutaten vor, umgeben von Edelstahlküchengeräten und -utensilien.

Therapie auf Augenhöhe

Bei uns bist du keine Nummer. Wir lernen dich kennen, schauen gemeinsam auf deine Ziele und begleiten dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Zwei Männer stehen in einer dunklen Scheune an einem Metallzaun, im Hintergrund steht ein braunes Pferd auf dem Boden mit Stroh.

Mehr als Therapie

Gespräche gehören dazu – aber längst nicht alles findet im Therapieraum statt. Arbeit, Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft sind feste Bestandteile deines Alltags bei uns.

Voraussetzungen für einen Aufenthalt:

Für junge Erwachsene

Unser Angebot richtet sich an Menschen zwischen 18 und 40 Jahren, die nach dem Entzug ihren Weg in ein suchtfreies Leben weitergehen möchten.

Arbeit als Therapie

Arbeitstherapie ist ein wichtiger Teil deiner Reha. Deshalb solltest du körperlich in der Lage sein, dich in unseren Arbeitsbereichen einzubringen – zum Beispiel im Garten, in der Landschaftspflege, in der Küche oder in der Hauswirtschaft.

Gemeinschaft gehört zum Alltag

Bei uns lebst du während deiner Reha gemeinsam mit anderen Menschen unter einem Dach. Das bedeutet Austausch und gegenseitige Unterstützung – aber auch Rücksicht, Offenheit und die Bereitschaft, dich in die Gemeinschaft einzubringen.

Die Arbeit in Zahlen, klar und ohne Schnörkel

Erfahrung, Kompetenz und individuelle Begleitung – hier findest du die wichtigsten Fakten über unsere Fachklinik auf einen Blick.

50 +

Jahre Erfahrung

70

Therapieplätze gesamt

56

Mitarbeiter

1600qm

Wohn- und Lebensfläche

Passt unsere Reha zu dir?

Für eine Aufnahme bei uns solltest du ein paar Voraussetzungen mitbringen:

  • Du bist zwischen 18 und 40 Jahre alt.
  • Dein körperlicher Entzug ist bereits abgeschlossen.
  • Du möchtest etwas in deinem Leben verändern und bist bereit, dich aktiv auf deine Therapie einzulassen.
  • Die Kostenübernahme durch deinen zuständigen Leistungsträger liegt bereits vor oder wird beantragt.
  • Du kannst dich ausreichend auf Deutsch verständigen, damit du an Gesprächen und Therapieangeboten teilnehmen kannst.

Du bist dir nicht sicher, ob alles passt? Melde dich einfach bei uns. Wir schauen gemeinsam, ob eine Aufnahme bei uns möglich ist.

Das sagen unsere aktuellen Bewohner

Die ersten Tage waren die schwersten meines Lebens. Aber das Team hat mich nicht allein gelassen – nicht eine einzige Minute.

Ich dachte, ich wäre zu weit gegangen, um noch Hilfe annehmen zu können. Hier haben sie mir gezeigt, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen.

Ich kam hierher und hatte nichts mehr zu verlieren. In Salem habe ich gelernt, dass ich noch lange nicht am Ende war.

Unsere Partner

Logo der Organisation Der Paritätische Baden-Württemberg mit einem roten gleichheitszeichen und blau-rotem Schriftzug.Logo mit dem Text ‚deQus‘, wobei der Buchstabe Q durch einen stilisierten Halbkreis mit einem kleinen Segment im unteren rechten Teil hervorgehoben wird.Logo mit stilisiertem Hausdach in Orange über dem Text 'Hofgut Rimpersweiler' auf schwarzem Schriftzug mit grünem Unterstrich.Logo mit zwei überlappenden Blattformen in Orange und Dunkelrot neben dem Schriftzug par-ce-val in orangener Schrift.